Gut vernetzt: Ceresana-Report zum europäischen Markt für Kunststoff-Rohre

Die Nachfrage nach Kunststoffrohren steigt in vielen europäischen Ländern. Besonders in Ballungsräumen werden derzeit neue Wohnungen gebaut. Allerdings boomt die Bauwirtschaft nicht überall: Ausgelastete Kapazitäten, steigende Preise, Fachkräftemangel, fehlendes Bauland und zunehmende wirtschaftliche Unsicherheit bremsen die Dynamik. Dabei können sich Hochbau, Tiefbau und Infrastrukturbau sehr unterschiedlich entwickeln: Die verschiedenen Bausegmente sind in hohem Maße von den öffentlichen Investitionen im jeweiligen Land abhängig. Ceresana hat jetzt bereits zum vierten Mal den europäischen Markt für Kunststoffrohre untersucht: Die Analysten prognostizieren, dass der mit Kunststoffrohren erzielte Umsatz bis zum Jahr 2027 auf rund 14,5 Milliarden Euro wachsen wird.

Marktstudie Kunststoff-Rohre - Europa

Polyethylen gewinnt Marktanteile

Polyethylen hat sich im Bereich der Wasserversorgung als meistgebrauchter Standardkunststoff etabliert - und erschließt immer weitere Anwendungsgebiete. Bis 2027 wird die Nachfrage nach Kunststoffrohren aus Polyethylen in Europa voraussichtlich um gut 2 % pro Jahr wachsen. In dem Marktreport werden die Daten sowohl zu Produktion als auch zum Verbrauch von Kunststoffrohren nach einzelnen Kunststofftypen differenziert. Neben Polyethylen (PE) werden auch Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) sowie sonstige Kunststoffe behandelt.

Kein Breitbandausbau ohne Kunststoffrohre

Von der voranschreitenden Digitalisierung profitiert die vermeintlich altmodische Branche der Rohr-Hersteller: Um die teuren Glasfasernetze vor schädlichen Umwelteinflüssen abzuschirmen, werden Kabelschutzrohre aus Kunststoff benötigt. Die Marktforscher von Ceresana erwarten, dass sich der Bereich Kabelschutz in den kommenden Jahren von allen Anwendungsgebieten für Rohre am dynamischsten entwickelt: Die Nachfrage in diesem Segment wird im Jahr 2027 voraussichtlich rund 715.000 Tonnen erreichen. Außerdem liefert die Studie Daten zum Verbrauch in den Segmenten Abwasser, Trinkwasser, Gasleitungen, Landwirtschaft, Industrie, sowie für das Aggregat „sonstige Anwendungen“.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des europäischen Kunststoffrohr-Markts - einschließlich Prognosen bis 2027. Umsatz, Verbrauch, Produktion sowie Import und Export werden angegeben. Produktions- sowie Verbrauchsmengen werden aufgeteilt auf die Kunststofftypen Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) sowie sonstige Kunststoffe. Für die größten nationalen Märkte wird zudem die Nachfrage in den einzelnen Anwendungsgebieten analysiert.

In Kapitel 2 werden für 30 einzelne Länder (u.a. Russland, die Schweiz und die Türkei) die Produktion, der Verbrauch sowie Import und Export angegeben. Darüber hinaus werden die Daten zu Produktionsmenge sowie Nachfragevolumen aufgegliedert für PE-Rohre, PP-Rohre, PVC-Rohre und Rohre aus sonstigen Kunststoffen. Für die Länder Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Spanien, Russland und die Türkei sowie die Aggregate „Sonstiges Westeuropa“ und „Sonstiges Osteuropa“ wird die Nachfrage nach Kunststoffrohren in folgende Anwendungsbereiche unterteilt: Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung, Kabelschutz, Gasversorgung, Landwirtschaft, Industrie und sonstige Anwendungen.

Kapitel 3 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Kunststoffrohr-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 74 Herstellern geliefert, wie z.B. Aalberts Industries N.V., Aliaxis S.A., Fränkische Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Fondital Group, Geberit AG, Georg Fischer AG, Pipelife International GmbH, Poly-plastic Group, REHAU AG + Co, Tessenderlo Group, Uponor Corporation und Wavin N.V.


Weitere Informationen:
Ceresana
Mainaustrasse 34, 78464 Konstanz, Deutschland
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com