english

Presse


Pressemitteilung Marktstudie Antioxidantien (14.03.08)

“Vom Massengut zum Hochleistungsprodukt” in PPCJ (10.12.07)

Pressemitteilung Marktstudie Pigmente (20.11.07)

Rezension von Herrn Dr. Beyer für die GAK Gummi Fasern Kunststoffe zur Marktstudie Füllstoffe

Pressemitteilung Marktstudie Füllstoffe (24.05.07)

Rezension von Herrn Dr. Beyer für die GAK Gummi Fasern Kunststoffe zur Marktstudie Flammschutzmittel in Heft 10 2006

”Den Weltmarkt im Visier” im Südkurier (30.08.06)

Pressemitteilung Marktstudie Flammschutzmittel (05.07.06)

Pressemitteilung Marktstudie Lösungsmittel (13.02.06)

“Marktstudie zu Lösungsmitteln” in MM Das Industriemagazin (27.03.06)

Bericht in Process Magazin für Chemie- und Pharmatechnik (03/ 2006)

”Ceresana erforscht Märkte” im Südkurier (14.09.05)

Pressemitteilung Marktstudie Weichmacher (15.08.05)

”Erntereife Früchte der Forschung” im Südkurier (12.08.04)

Pressemitteilung Marktstudie Komplexbildner (17.12.04)

 

Pressemitteilung Marktstudie Antioxidantien

Neue Studie zum globalen Antioxidantien-Markt 

Von ihnen werden jeweils nur geringe Mengen gebraucht, die aber sind unbedingt notwendig: Ohne Antioxidantien würden viele Produkte nur kurz überleben; die meisten Kunststoffe könnten ohne ihren Schutz nicht einmal hergestellt werden. Antioxidantien bremsen auch in Gummi und Klebstoff die Alterung. Als Stabilisatoren werden die nützlichen Helfer Treib- und Schmierstoffen beigemischt. In Lippenstiften und anderen Kosmetika auf Fett-Basis verhindern sie Ranzigkeit.

Den industriellen Verwendungen von Antioxidantien widmet das Marktforschungsunternehmen Ceresana Research seine neuste Studie. Sie präsentiert auf über 500 Seiten alle wesentlichen Daten zu diesem Markt, der 2007 ein Volumen von weltweit 0,88 Mio. Tonnen im Wert von 3,7 Mrd. US-Dollar (2,4 Mrd. Euro) erreichte. Bei einem Wachstum von jährlich 3,9 Prozent wird der Umsatz von Antioxidantien bis zum Jahr 2016 auf voraussichtlich 1,25 Mio. Tonnen ansteigen.

Der umfassende Marktreport behandelt mehr als 25 Einsatzgebiete und ihre Verbrauchsmengen, aufgeteilt nach Weltregionen. Er stellt nicht nur 90 Antioxidantien-Typen und ihre technischen Eigenschaften detailliert dar, sondern bietet auch die Firmen-Profile der 68 wichtigsten Hersteller. Die Marktstudie Antioxidantien ist ab sofort auf Englisch oder Deutsch exklusiv bei Ceresana Research erhältlich: www.ceresana.com.

 

Vom Massengut zum Hochleistungsprodukt

Füllstoffe werden immer öfter zur gezielten Verbesserung von Produkten eingesetzt

Der globale Verbrauch von Füllstoffen nimmt zu. Der erfreuliche Grund dafür ist, dass in vielen Ländern die Zahl der Analphabeten abnimmt und der Wohlstand steigt. Damit wächst die Nachfrage nach Papier – und Papier ist der wichtigste Absatzmarkt für Füllstoffe. Aber nicht nur Zeitungen und Bücher, sondern praktisch alle Produkte enthalten Füllstoffe: von der Wandfarbe bis zum Klebstoff, vom Teppichboden bis zum Fensterrahmen, von der Spielzeugente bis zum Förderband.

Lange Zeit wurde den Beimischungen kaum besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie mussten vor allem billig sein. Ihre einzige Funktion bestand darin, den Preis von Beschichtungsstoffen und anderen Materialien zu senken. Bei der Kunststoffproduktion bezeichnete man sie daher früher als „Dividendenpulver“. Heute dagegen werden Füllstoffe immer öfter eingesetzt, um Produkt-Eigenschaften gezielt zu verbessern: Sie machen zum Beispiel Kautschuk elastischer, lassen Farben glänzen oder erhöhen den Flammschutz.

Das deutsche Marktforschungsunternehmen Ceresana Research hat den globalen Füllstoffmarkt unter die Lupe genommen: Im Jahr 2006 ein Volumen von ca. 52 Millionen Tonnen mit einem Warenwert von etwa 25 Milliarden Euro. Asien trug dazu rund 19 Millionen Tonnen bei, vor Europa mit knapp 15,5 Millionen Tonnen und Nordamerika mit 13,5 Millionen Tonnen. Die erste Marktstudie zu diesem Thema prognostiziert auf der Daten-Basis von 700 Unternehmensprofilen, dass der gesamte Füllstoffmarkt mit durchschnittlichen Wachstumsraten von 3% p.a. bis zum Jahr 2016 auf 74 Millionen Tonnen mit einem Warenwert von schätzungsweise 48 Milliarden Euro zulegen wird.

Asien wächst dynamisch

Besonders der asiatische Füllstoffmarkt wächst rasant und wird im Jahr 2016 voraussichtlich 33 Millionen Tonnen erreichen. Hauptursache für die kontinuierliche Verschiebung von Marktanteilen nach Fernost ist die zunehmende Abwanderung von ganzen Industriezweigen aus Europa und Nordamerika. Mit zunehmender Kaufkraft wächst aber auch in den asiatischen Ländern selbst die Nachfrage nach Kunststoff, Gummi, Farben, Lacken und anderen Produkten, die Füllstoffe enthalten. Wegen niedriger Lohnkosten und weniger strengen Umweltvorschriften haben in Asien ansässige Hersteller von Füllstoffen einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber ausländischen Konkurrenten. Besonders China und Indien sind auch reich an Rohstoffen, die als Beimischungen verwendet werden können, wie zum Beispiel Calciumcarbonat, Talk und Wollastonit. Den Bedarf an Massenware kann China weitgehend aus eigenen Vorkommen decken, hochwertiges Kaolin für Beschichtungen wird von dem aufstrebenden Land aus den USA und verstärkt aus Brasilien importiert. Durch Spezialisierung auf hohe Qualität, maßgeschneiderte Produkte, sehr guten Lieferservice und Zusammenschlüsse mit anderen Unternehmen können Hersteller aber selbst in Staaten mit hohen Lohnkosten und teuren Umwelt- und Arbeitssicherheitsvorschriften bestehen. Die traditionellen Industrieländer in Europa und Nordamerika verlieren zwar Marktanteile, ihre Füllstoffproduktion wird aber auch weiterhin moderat wachsen.

Precipitated Calcium Carbonate, Ground Calcium Carbonate and Kaolin werden auch in Zukunft bei den Füllstoffen die Hauptrolle spielen. Daneben wird Ruß immer wichtiger, der als Füllstoff für die Gummiproduktion eingesetzt wird: Die ungebremste Motorisierung der Weltbevölkerung lässt den Bedarf an Fahrzeug-Reifen steigen. Silica hat heute nur einen kleinen Marktanteil. Besonders die Bedeutung von pyrogenen Kieselsäuren wird sich jedoch bis 2016 kontinuierlich vergrößern. Pyrogene Kieselsäure ist ein lockeres weißes Pulver aus hochreinem Siliciumdioxid. In Farben wird es zum Beispiel zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit und in Lacken zur Steuerung der rheologischen Eigenschaften und Verbesserung der Kratzfestigkeit eingesetzt. In vielen Fällen verbessert es auch die Haftung auf dem Substrat. Weitere Füllstoffe, etwa Dolomit, Blanc fixe, Nephelin, Quarzsand, Grafit sowie Glas- und Naturfasern, haben jeweils nur relativ kleine Anteile am globalen Füllstoffmarkt.

Bedeutung für Farben und Lacke

In Farben und Lacken erfüllen Füllstoffe in erster Linie mechanisch-physikalische Aufgaben. Als Feststoffteilchen, dispergiert im Bindemittel, treten sie räumlich in dreifacher Weise in Erscheinung: Füllstoffe tragen als Gerüstsubstanz innerhalb des Lackfilms zur Verbesserung des mechanischen Aufbaus bei. Sie bewirken eine höhere Dichte und Härte des Films und verringern die Durchlässigkeit für Gase und Kapillarwasser. Außerdem verbessern sie die Haftung an der Grenzfläche zum Untergrund. An der Oberfläche beeinflussen sie die Schleifbarkeit, erhöhen die Abriebfestigkeit und steuern den gewünschten Glanzgrad. Zudem wird die chemische Stabilität des Lackes von Füllstoffen verstärkt. Füllstoffe besitzen auch optische Eigenschaften, die sich auf die Qualität des Anstrichs positiv auswirken: Manche Minerale erhöhen den Weißgrad, andere absorbieren schädliche UV-Strahlen.

Die Bedeutung von Füllstoffen für den Farben- und Lackmarkt wird häufig unterschätzt, weil ihr Preis im Vergleich zu anderen dort verwendeten Rohstoffen niedriger ist. Allein in Europa wurden aber im Jahr 2003 für die Produktion von über 10 Millionen Tonnen Farben und Lacke mehr als 4 Millionen Tonnen Füllstoffe verbraucht – d.h. die Rohstoffgruppe der Füllstoffe hat einen beachtlichen Anteil von ca. 40 Prozent. Der Großteil davon wird für Bautenlacke, vor allem Dispersionsfarben, verwendet (also die Gruppe von Anstrichsystemen, die rund zwei Drittel der gesamten Farb- und Lackproduktion ausmacht). Der Füllstoffanteil kann dabei in einigen Anwendungen bis zu 80 Prozent erreichen und nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf das Gesamteigenschaftsprofil der Beschichtungsstoffe haben. In anderen Lacksystemen werden weniger, zum Teil auch gar keine Füllstoffe gebraucht. Diese Systeme sind in der Regel unterkritisch formuliert und benötigen daher größere Anteile an Pigmenten, um genügend Deckvermögen zu erzielen. In pigmentierten Anstrichstoffen kann der Füllstoffgehalt die Ergiebigkeit deutlich beeinflussen. Unter Ergiebigkeit versteht man die durchschnittliche Fläche eines Substrates, die sich mit einer bestimmten Menge eines Anstrichstoffes abdecken lässt. Mit höherem Füllstoffgehalt nimmt der Feststoffgehalt und in der Regel auch automatisch die Ergiebigkeit zu.

Für Farben werden überwiegend Füllstoffe auf der Basis von gemahlenem Calciumcarbonat verwendet. Zusammen mit der Produktion von Beschichtungen auf Wasserbasis wird auch der Verbrauch von Calciumcarbonate weiter wachsen. Abgesehen von seinem ursprünglichen Zweck als kostengünstiges Füllmaterial, wird es hauptsächlich verwendet, um Farbpigmente und Titandioxid zu ersetzen. Das maximale Substitutionsvolumen ist dabei 30 Prozent, die Regel sind 10 bis 20 Prozent. Ground Calcium Carbonate hat bei den in Farben und Lacken eingesetzten Füllstoffen in Europa einen Marktanteil von ca. 72 Prozent. Weitere wichtige Füllstoffe sind Dolomit (7%) und Precipitated Calcium Carbonate (4%), die ebenfalls zu der Gruppe der Calciumcarbonate gehören. Außerdem sind Bariumsulfat und Quarzmehl (mit jeweils 3 %) und Kaolin (2%) zu nennen. Die prozentuale Verteilung ist für die anderen Kontinente ähnlich.

Calciumcarbonat erfüllt fast alle Anforderungen der Farben- und Lackindustrie: Es ist physiologisch unbedenklich und wetterbeständig, es besitzt einen hohen Weißgrad und eine niedrige Dichte, seine Wechselwirkung mit Pigmenten, Bindemitteln und anderen Bestandteilen von Farben und Lacken ist gering. Durch seinen alkalischen pH-Wert hat es Rostschutzwirkung, seine geringe Abrasivität verhindert hohen Maschinenverschleiß. Dadurch lassen sich physikalische Eigenschaften wie Dispergierbarkeit, Glanz und Glanzhaltung sowie Deckvermögen steuern. Calciumcarbonat-Füllstoffe sind sowohl in wässrigen als auch in lösemittelhaltigen Systemen mit handelsüblichen Netz- und Dispergiermitteln gut benetzbar. Und nicht zuletzt übertrifft ihr Preis-Leistungsverhältnis nahezu alle anderen Füllstoffe.

Bessere Klebstoffe

Dass Füllstoffe viel mehr sind als nur „Billigmacher“ beweist ihre Verwendung in Kleb- und Dichtstoffen: Während Kreiden, Kalksteinmehl und/oder Ton-Materialien vor allem der Volumenvergrößerung dienen, können Calciumcarbonat, Schwerspat, Quarzmehl und Kaolin die Verarbeitungseigenschaften, etwa Tropfzeit und Standfestigkeit, verbessern und die Haltbarkeit sowie Druckfestigkeit erhöhen. Füllstoffe können eine ganze Reihe von Eigenschaften beeinflussen: Adhäsion, elektrische Leitfähigkeit, Wärmebeständigkeit, Wasserabsorption, Schrumpfung nach dem Aushärten, Rheologie und Struktur.

Weltweit hat sich die verarbeitete Menge an Kleb- und Dichtstoffen in den unterschiedlichsten Varianten in den letzten drei Jahrzehnten mehr als verfünffacht. Während es früher nur einige Kitte und Alleskleber gab, werden heute immer mehr Produkte maßgeschneidert und in fast allen Industrien eingesetzt. Allein in Europa wurden im Jahr 2000 Klebstoffe für ca. 14 Milliarden Euro verarbeitet. Weltweit erreichte das Marktvolumen an Kleb- und Dichtstoffen, Klebebändern und Etiketten im Jahr 2000 einen Wert von rund 40 Milliarden Euro. Obwohl es auch Klebstoffe auf der Basis von anorganischen Substanzen gibt, etwa wasserlösliches Alkalisilikat oder Produkte auf Basis von Zement, werden die meisten Kleber auf der Basis organischer Stoffe formuliert. Bei vielen Verklebungsproblemen, speziell in der Glas-, Stahl- und elektrotechnischen Industrie können jedoch nur anorganische Klebstoffe die geforderten Dauertemperatur-Beständigkeiten von 300 bis 1500 °C bieten. Als Füllstoffe können dabei zum Beispiel Aluminiumoxid, Siliciumoxid, Zirkonphospat, Magnesiumoxid oder Calciumoxid eingesetzt werden.

Allerdings werden nicht in allen Kleb- und Dichtstoffen zwangsläufig auch Füllstoffe eingesetzt. Mit wachsenden technischen Anforderungen nimmt der Füllgrad eher ab. In Bereichen, in denen auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kosten und Leistung zu achten ist, kommen Hersteller jedoch nicht ohne Füllstoffe aus. Während Verpackungsklebstoffe zum Teil ganz ohne Füllstoffe auskommen, erreicht der Füllgrad bei dispersionsgebundenen Fliesenklebern 60 bis 80 Prozent. Parkettkleber besteht zu 40 bis 55% aus Füllstoff, meist Calciumsulfat. Gipskleber enthält bis zu 20%, Autoscheibenkleber bis 30%, Teppichkleber bis 50%, Dispersionsgewebekleber bis 70% und Acryl- oder Silikon-Dichtmasse bis zu 60% Füllstoffe.

Um den rasanter werdenden Produktionsprozessen Rechnung zu tragen, haben die Hersteller neue Klebstoffsysteme entwickelt. Für schnelle Verklebungen bewähren sich besonders die Schmelzklebstoffe. Dabei handelt es sich um thermoplastische Polymermischungen, die im geschmolzenen Zustand bei Temperaturen von gewöhnlich zwischen 100 °C und 200 °C aufgetragen werden. Sie bauen durch Abkühlen innerhalb von Bruchteilen von Sekunden eine so hohe Kohäsion auf, dass eine sichere Handhabung der verklebten Teile möglich ist. Häufig bestehen Schmelzklebstoffe aus Mischungen von Polymeren mit anderen Substanzen, die für spezielle Eigenschaften des Klebstoffs notwendig sind. Füllstoffe werden dabei eingearbeitet, um die rheologischen Eigenschaften während der Verarbeitung, aber auch die Filmeigenschaften im abgebundenen Zustand je nach Bedarf einzustellen.

Eine Besonderheit sind einkomponentige Epoxidharz-Klebstoffe, bei denen schon während der Herstellung Harz- und Härterkomponente im korrekten Verhältnis zueinander vermischt werden. Diese Klebstoffe werden von der Automobilindustrie als sogenannte Rohbauklebstoffe eingesetzt. Sie haben bei kleinen Spaltmaßen von 0,3 bis 0,5 mm die höchsten Festigkeiten. Um diese Spaltmaße zu gewährleisten, werden diese Klebstoffe oft in Bördelfalzen eingesetzt. Als Füllstoffe werden dabei winzig kleine Glaskugeln zugegeben, um die Spaltgenauigkeit zu erhöhen. In Bereichen wie Türen und Schwellen müssen Epoxidharz-Klebstoffe nicht nur eine hohe Festigkeit aufweisen, sondern auch die Bildung von Rissen im Klebstoff hemmen können. Spezielle Füllstoffe erreichen auch das: Ohne sie würde der Klebstoff spröde versagen.

Hochleistungs-Füllstoffe

Vor wenigen Jahren noch Science Fiction, setzt sich Nanotechnologie zunehmend durch. Eines ihrer Hauptanwendungsgebiete ist die Erzeugung von Hochleistungs-Füllstoffen für Kunststoffe und Elastomere, die praktisch alle physikalischen und chemischen Eigenschaften verändern können. Nanofüllstoffe sind zum Beispiel winzige Tonpartikel, die Verpackungen für Lebensmittel verstärken. Ebenfalls bereits Stand der Technik sind Rußpartikel, die Autoreifen länger haltbar machen und im großen Maßstab produziert werden. Durch den Einbau nanoskaliger Kieselsäure in die Lauffläche kann das Bremsverhalten von Reifen weiter verbessert werden. So bleiben Füllstoffe auch in Zukunft, was sie immer schon waren: verlässliche und unverzichtbare Begleiter im Alltag.

Übersetzung aus PolymersPaintColourJournal (PPCJ) der dmg world media (uk) ltd

 

[nach oben]

Pressemitteilung: Weltweit umfassendste Studie zum globalen Pigment-Markt

Mehr Kolorit, Glanz und Schimmer

Konstanz, 20.11.2007

„Farben sind das Lächeln der Natur“, schwärmte der englische Dichter Leigh Hunt. Farben machen aber nicht nur unser Leben bunter: Mehr als ein Drittel aller Informationen, die der Mensch aufnimmt, betreffen koloristische Eigenschaften der Umgebung.  Kein Wunder, dass sich immer mehr Hersteller den hohen Aufmerksamkeitswert farbiger Materialien zu Nutze machen und ihre Produkte einfärben. Farbpigmente sind ein Wachstumsmarkt. Besonders spektakuläre Perlglanz- und Effektpigmente werden immer beliebter. Pigmente werden aber auch für zahlreiche andere Aufgaben eingesetzt: Eisenblau zum Beispiel hilft als Gegenmittel bei Metallvergiftungen, Eisenglimmer- und Phosphat-Pigmente bieten Rostschutz, magnetische Pigmente werden für Speichermedien gebraucht.

Neue Marktstudie Pigmente

Das Marktforschungsunternehmen Ceresana Research hat den globalen Pigment-Markt unter die Lupe genommen. Der bislang umfassendste Marktreport zu Pigmenten analysiert auf mehr als 1.000 Seiten die neuesten Daten und Trends. Mit über 250 Hersteller-Profilen liefert die Studie einen aktuellen Überblick zur Branche und ihren Absatzmärkten, dazu einen Ausblick bis zum Jahr 2016. Darüber hinaus informiert sie zu Rechtslage, Umwelt- und Gesundheitsaspekten. Die Marktstudie Pigmente ist ab sofort auf Englisch oder Deutsch exklusiv bei Ceresana Research erhältlich.

Wachstumsmarkt
Der weltweite Markt für anorganische, organische und Spezialpigmente hatte im Jahr 2006 ein Volumen von ca. 7,4 Mio. Tonnen. Mit Wachstumsraten von 2,9% pro Jahr wird das Volumen bis 2016 auf 9,8 Mio. Tonnen ansteigen. Den mengenmäßig größten Anteil hat dabei Asien vor Europa und Nordamerika. Mit Pigmenten wurde 2006 ein Umsatz von ca. 17,6 Mrd. US$ (13 Mrd. €) erzielt, am meisten in Europa, gefolgt von Nordamerika und Asien. Bis 2016 wird der weltweite Umsatz auf 27,8 Mrd. US$ (20,4 Mrd. €) ansteigen, was einem Zuwachs von jährlich 5% entspricht. Obwohl die organischen Pigmente mengenmäßig nur 5% ausmachen, haben diese einen wertmäßigen Anteil von 28%.

Verlagerung nach Asien
Nachfrage und Produktion von Pigmenten verschieben sich kontinuierlich von den USA, Westeuropa und Japan in die aufstrebenden Schwellenländer Asiens, besonders nach China und Indien. Das liegt an niedrigeren Löhnen und weniger strengen Umweltvorschriften. In den Schwellenländern selbst wächst die Inlandsnachfrage nach Konsumprodukten, die Pigmente enthalten. Während die relativ gesättigten Märkte der Industrieländer von wenigen großen Pigmentanbietern dominiert werden, ist der Pigmentmarkt in Asien noch sehr fragmentiert. Neue asiatische Anbieter erzeugen einen zusätzlichen Margendruck auf etablierte Hersteller in den traditionellen Industrieländern.

Absatzmärkte treiben die Nachfrage
Fast alle Branchen brauchen Pigmente: Druckfarben, Farben, Lacke und Kunststoffe sind Wachstumsmärkte für Pigmente. Immer mehr Hersteller nutzen neue Farben und visuelle Effekte für ihre Verpackungen oder Werbeartikel. Aber auch Branchen wie Kosmetik, Papier, Textilien, Baumaterialien, Keramik und Glas stellen immer höhere Anforderungen an Pigmente, um ihren Produkten zu mehr Glanz zu verhelfen. Die Textilindustrie ersetzt lösliche Farbstoffe (Dyes) zunehmend durch Pigmente.

Organische ersetzen anorganische Pigmente
Das überdurchschnittliche Wachstum bei organischen Pigmenten wird anhalten, da diese ein größeres Farbspektrum bieten und zunehmend anorganische Pigmente auf Schwermetall-Basis ersetzen. Viele Umweltgesetze beschränken heute den Einsatz von Blei, Chrom und Cadmium.

Über Ceresana Research
Das konzernunabhängige Marktforschungsunternehmen Ceresana Research ist spezialisiert auf Rohstoffe, die chemische und verarbeitende Industrie. Zu seinen Kunden aus über 35 Ländern zählen namhafte Unternehmen, Institute und Verbände.  

[nach oben]

Ceresana-Marktstudie zum globalen Füllstoffmarkt

Das Markforschungsunternehmen Ceresana aus Konstanz hat kürzlich eine globale Marktanalyse zum Thema Füllstoffe veröffentlicht.

Jährlich werden weltweit über 50 Millionen Tonnen Füllstoffe für die verschiedenen Anwendungsgebiete verwendet. Der Gesamtwert der eingesetzten Füllstoffe beträgt etwa 25 Milliarden Euro. Füllstoffe werden von über 700 Unternehmen weltweit hergestellt

Früher wurden Füllstoffe in erster Linie eingesetzt, um Endprodukte preisgünstiger anbieten zu können. Heutzutage müssen Füllstoffe sehr oft die technischen Eigenschaften der Endprodukte verbessern. Bekannte Beispiele hierzu sind Flammschutzmittel in Kunststoffen oder Nanofüllstoffe in Nanocomposites.

Man beobachtet deutlich, dass sich der  Füllstoffmarkt von Nordamerika und Europa nach Asien, insbesondere nach China und Indien, verlagert. Man erwartet, dass sich der globale Füllstoffmarkt mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von rund drei Prozent auf 74 Millionen Tonnen und einem Warenwert von knapp 50 Milliarden Euro im Jahr 2016 entwickeln wird. Asien wird seinen Anteil am globalen Füllstoffmarkt von derzeit rund 36 Prozent auf voraussichtlich 44 Prozent bis zum Jahr 2016 steigen; andere Industrienationen werden trotz leichter Wachstumsraten Anteile am Weltmarkt verlieren.

Die zweibändige Ceresana-Studie umfasst 1100 Seiten. Band 1 beschreibt auf  340 Seiten die verschiedenen Füllstoffe, deren Eigenschaftsprofile, Anwendungsfelder und listet die Hersteller auf.

Band 2 umfasst 760 Seiten. Die nationalen und internationalen Produzenten von Füllstoffen werden ausführlich beschrieben und zwar geordnet nach Ländern. Notwendige Angaben zu Handelsnamen, Kapazitäten, Firmengründung, Umsatz, Mitarbeiterzahlen sowie die direkten Kontaktdaten zu den Herstellern werden bereitgestellt. Die Marktstudie ist daher besonders geeignet für Hersteller, Händler und Anwender von Füllstoffen.

Insgesamt liefert die Studie eine umfassende Markttransparenz und unterstützt bei der strategischen Planung durch wichtige Daten und Fakten sowie fundierte Prognosen zu einzelnen Produkten, Regionen und Marktsegmenten. Vor allem die systematische Auflistung der weltweit agierenden Hersteller ist äusserst nützlich, um bestehende Produkte im globalen Kontext zu analysieren und alternative Bezugsquellen zu nutzen.

Insgesamt legt CERESANA Research hiermit eine sehr hilfreiche Marktstudie vor.

Der Preis für die 2-bändige Printausgabe liegt bei knapp 2000 Euro und die komplette kombinierte Print- und CD-Ausgabe wird zu knapp 3000 Euro angeboten.

Dr. Günter Beyer

[nach oben]

Pressemitteilung: Marktstudie Füllstoffe

Weltneuheit: 1. Studie zum globalen Füllstoffmarkt

Konstanz, 24.05.2007

Ob in Teppichböden oder Fensterrahmen, in Papier, Gummi, Lack oder Klebstoff: praktisch alle Produkte enthalten Füllstoffe. Lange Zeit mussten die Beimischungen vor allem billig sein; bei der Kunststoff-produktion bezeichnete man sie daher früher als „Dividendenpulver“. Heute dagegen werden Füllstoffe immer öfter eingesetzt, um Produkt-Eigenschaften gezielt zu verbessern: Sie machen etwa Kautschuk elastischer, lassen Farben glänzen oder erhöhen den Flammschutz. Hochleistungs-Füllstoffe werden zunehmend mit Nanotechnologie erzeugt. Nanofüllstoffe sind zum Beispiel winzige Tonpartikel, die Verpackungen für Lebensmittel verstärken, oder Rußpartikel, die Autoreifen länger haltbar machen.

Das Marktforschungsunternehmen Ceresana Research hat den globalen Füllstoffmarkt, der allein in Europa und Nordamerika auf über 4 Milliarden Euro geschätzt wird, unter die Lupe genommen. Der erste Marktreport zu Füllstoffen präsentiert auf mehr als 1.000 Seiten wesentliche Marktdaten, die größten Anwendungsgebiete, die wichtigsten Füllstoff-Typen und 700 Firmen-Profile von Herstellern. Die Marktstudie Füllstoffe ist ab sofort auf Englisch oder Deutsch exklusiv bei Ceresana Research erhältlich.

Das konzernunabhängige Marktforschungsunternehmen Ceresana Research ist spezialisiert auf Rohstoffe, die Chemie-, Biotechnologie- und Lebensmittelbranche, einschließlich der vor- und nachgelagerten Industriezweige. Zu seinen Kunden zählen namhafte Unternehmen aus über 25 Ländern. Der Sitz von Ceresana Research ist Konstanz am Bodensee.

[nach oben]

Rezension: “ Marktstudie Flammschutzmittel“ von Ceresana Research

In der auftragsunabhängigen Marktstudie von Ceresana Research wird der weltweite Flammschutzmittelmarkt umfassend analysiert.

Der globale Jahresverbrauch von Flammschutzmitteln liegt momentan bei über 1,5 Mio. Tonnen, was einem Verkaufsvolumen von ca. 1,9 Mrd. Euro entspricht. Der Flammschutzmittelmarkt wird mit Wachstumsraten von durchschnittlich  5 % pro Jahr weiterhin deutlich zulegen. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser hohen Wachstumsrate liefern dabei die Regionen in Fernost.

Die Konsequenzen, die sich für Hersteller und Verwender von Flammschutzmitteln aus veränderten Rechtslagen, einem zunehmenden Umweltbewusstsein und dem zunehmenden Wettbewerb aus Fernost ergeben, werden eingehend untersucht.

Die Marktstudie untersucht im ersten Kapitel die physikalischen und chemischen Grundlagen zum Flammschutz. Es wird ein aktueller Überblick über den Flammschutzmittelmarkt und wichtige Innovationen und Trends gegeben. Einen besonderen Stellenwert erhält interessanterweise die Entwicklung von Nanocomposites und deren technische Einsatzmöglichkeiten als Flammschutzmittel; dies freut den Rezensist als Entdecker dieses innovativen Materialkonzeptes für die Kunststoffindustrie natürlich sehr.

Das zweite Kapitel liefert Marktdaten zu verschiedenen Flammschutzmittelmärkten. Aufgeteilt nach Regionen werden die mengenmäßigen Entwicklungen der verschiedenen Klassen der Flammschutzmittel dargestellt.

Das dritte Kapitel untersucht die wichtigsten Einsatzgebiete der Flammschutzmittel. Die Kunststoffe stellen mit einem Marktanteil von etwa 80 % den wichtigsten Absatzmarkt für Flammschutzmittel dar.

Im vierten Kapitel sind die wichtigsten organischen und anorganische Flammschutzmittel separat aufgelistet. Zu den technischen Eigenschaften, Anwendungsgebieten, Herstellern, Handelsnamen und Verbrauchsmengen der einzelnen Flammschutzmittel werden umfassende Informationen zur Verfügung gestellt.

2 weitere Kapitel sind den Auswirkungen bestimmter Flammschutzmittel auf Umwelt und Gesundheit gewidmet sowie der Beschreibung der nationalen und internationalen Normung, die einen bedeutenden Einfluss auf den Flammschutzmittelmarkt haben.

Den Abschluss der Studie bildet das siebte Kapitel mit knapp 300 (!!)  Seiten. Die wichtigsten internationalen Produzenten aber auch Nischenanbieter von Flammschutzmitteln werden aufgelistet und zwar geordnet nach Ländern. Notwendige Angaben zu Handelsnamen, Kapazitäten, Firmengründung, Umsatz, Mitarbeiterzahlen sowie die direkten Kontaktdaten zu den fast 250 Herstellern werden bereitgestellt. Die Marktstudie ist daher besonders geeignet für Hersteller, Händler und Anwender von Flammschutzmitteln.

Insgesamt liefert die Studie auf über 600 Seiten eine umfassende Markttransparenz und unterstützt bei der strategischen Planung durch wichtige Daten und Fakten sowie fundierte Prognosen zu einzelnen Produkten, Regionen und Marktsegmenten. Vor allem die systematische Auflistung der weltweit agierenden Hersteller ist äusserst nützlich, um bestehende Produkte im globalen Kontext zu analysieren und alternative Bezugsquellen zu nutzen.

Insgesamt legt Ceresana Research hiermit eine sehr hilfreiche Marktstudie vor, die sich zudem auch aufgrund des moderaten Preises von knapp 1300 Euro gegenüber analogen Studien positiv absetzt.

Dr. Günter Beyer

[nach oben]

Den Weltmarkt im Visier

Ceresana Research: Spezialist für Marktstudien - Umweltfreundlichkeit ein Aspekt

Konstanz (mek) Das Ergebnis seiner neuesten Arbeit kann, was Umfang und Gewicht angeht, mit dem Telefonbuch einer Großstadt konkurrieren. Oliver Kutsch hat sich auf die Erstellung von Marktstudien aus den Bereichen Chemie, Biotechnologie und Pharma spezialisiert. Seit zwei Jahren hat das Unternehmen Ceresana Research seinen Sitz im Konstanzer Technologiezentrum.

Die gerade fertig gestellte Studie untersucht Flammschutzmittel. Diese sind in Kunststoffen, Textilien, Farben, Teppichböden oder Holzwerkstoffen enthalten. Sie stecken in Kabelummantelungen, Leiterplatten, Computergehäusen oder Teppichböden. Die Anzahl möglicher Abnehmer für seine Arbeit ist dementsprechend groß, allein in Deutschland gibt es 40 Hersteller und mehr als 1000 Anwender.

Sie erhalten mit der Studie einen Gesamtüberblick über den Markt und einzelne Produkte, aber auch über die Rechtslage, Verordnungen und Umweltzeichen. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Markt selbst, also mit Innovationen, Entwicklungen, verschiedenen Verfahren und Tendenzen. Außerdem werden einzelne Hersteller näher beleuchtet, Umsatz, Firmengründungen, Produkte und Kapazitäten aufgelistet.

Die Studien von Ceresana sind jedoch keine bloßen Datensammlungen. Zwar werden Interviews geführt und Fragebögen von Herstellern, Anwendern, Verbänden und Forschungseinrichtungen ausgefüllt, doch diese liefern nur die Grundlage. Das Wichtigste ist die Auswertung und die Interpretation der gesammelten Daten. Auch wenn der Schwerpunkt seiner Untersuchungen in Europa liegt, hat Oliver Kutsch dabei stets den Weltmarkt im Auge. Schließlich geht es darum, globale Marktprognosen zu erstellen. Die Unternehmen können so Chancen und Risiken für Investitionen beurteilen und erfahren beispielsweise auch, wie hoch die Konkurrenz aus Asien einzuschätzen ist.

Ein wichtiger Aspekt sind Umwelt- und Gesundheitsfragen. Denn die meisten der gebräuchlichen Flammschutzmittel sind gesundheitlich bedenklich. Es gibt zwar Alternativen, doch die sind teurer. Mit der Studie von Ceresana können Unternehmen abschätzen, ob es wirtschaftlich Sinn macht, auf umweltfreundliche Produkte zu setzen und sie erfahren, ob sie auf mögliche Gesetzesänderungen im Umweltbereich ausreichend vorbereitet sind. Die Studie liefert daher auch nicht nur interessante Daten für Hersteller, sondern auch für Verwender, Umweltverbände oder die Politik.

[nach oben]

Pressemitteilung Marktstudie Flammschutzmittel

Ceresana Research stellt Marktstudie über Flammschutzmittel fertig

Allein in den USA führen Brände zu über 4.000 Toten pro Jahr und richten dabei einen Gesamtschaden von 200 Mrd. Euro (250 Mrd. US-$) an. Zur Vermeidung und Verzögerung von Bränden werden Flammschutzmittel in einer Vielzahl von Produkten wie Kunststoffen, Textilien, Holzwerkstoffen, Farben sowie Elektronik und Elektrotechnik eingesetzt. Weltweit werden ca. 1,5 Mio. Tonnen pro Jahr von den unterschiedlichen Flammschutztypen bei steigender Tendenz verwendet. Dabei hat insbesondere China weit überdurchschnittliche Steigerungsraten aufzuweisen und generell ist eine zunehmende Abkehr von halogenierten Flammschutzmitteln aufgrund verschärfter Gesetze und wachsenden Umweltbewusstseins festzustellen.

Für eine vollständige und aktuelle Übersicht über den globalen Flammschutzmittel-Markt hat das Marktforschungsunternehmen Ceresana alle wesentlichen Daten gesammelt, ausgewertet und prägnant dargestellt. Neben der Darstellung der gegenwärtigen Marktsituation enthält die Arbeit auch verschiedene Produkt-, Länder- und Branchen-Prognosen. Die Studie umfasst weltweite Trends und Innovationen, Hersteller und Produkte sowie die Anwendungsgebiete. Daneben wurden die Rechtslage sowie wichtige Aspekte aus Umwelt und Gesundheit berücksichtigt. Die methodisch aufbereiteten Daten beruhen auf umfassender Sekundärmarktforschung sowie auf telefonischen und schriftlichen Befragungen mit Unternehmens- und Verbandsvertretern.
Die auftragsunabhängige Studie liefert einen ganzheitlichen Überblick über den globalen Flammschutzmittel-Markt mit seiner Vielzahl von Einflussfaktoren. Der Report umfasst ca. 500 Seiten mit etwa 100 farbigen Abbildungen und Tabellen.
Die Marktstudie ist ab sofort in Englisch und in Deutsch bei Ceresana Research erhältlich.

[nach oben]

Marktstudie zu Lösungsmitteln in MM Das Industriemagazin

Ceresana Research veröffentlichte in Englisch und Deutsch die zirka 500 Seiten umfassende Marktstudie zum globalen Lösungsmittelmarkt. Die Studie beinhaltet unter anderem weltweite Trends und Innovationen, Hersteller, relevante Produkte, die Rechtslage sowie wichtige Aspekte aus Umwelt und Gesundheit. Dabei wurden auch die unterschiedlichen Anwendungsgebiete wie beispielsweise Lacke und Farben sowie Klebstoffe eingehend untersucht. Außer der Darstellung der gegenwärtigen Marktsituation enthält die Druckschrift auch Länder- und Branchenprognosen. Die methodisch aufbereiteten Daten beruhen auf umfassender Sekundärmarktforschung sowie auf telefonischen und schriftlichen Befragungen mit Unternehmens- und Verbandsvertretern. Die auftragsunabhängige Studie leistet einen Beitrag zum Verständnis des globalen Lösungsmittel-Marktes.

[nach oben]

Bericht in Process Magazin für Chemie- und Pharmatechnik

Lösunggsmittel werden in der industriellen Produktion als Hilfsmittel z.B. in der Klebstoff-, Farben- und Lack- sowie Haushaltpflegemittelindustrie verwendet. Außerdem werden sie als Bestandteile von Pharmazeutika, Kosmetika sowie Reinigungs- und Abbeizmitteln eingesetzt. Weltweit werden etwas über 17 Mio. Tonnen verbraucht. Ceresana prognostiziert in einer Marktstudie einen weltweit wachsenden Verbrauch bis 2012 auf knapp 19 Mio. Tonnen. Das stärkste Wachstum wird für Asien prognostiziert. Es werden meist organische Lösungsmittel eingesetzt.

[nach oben]

Pressemitteilung Marktstudie Lösungsmittel

Ceresana stellt aktuelle Marktstudie über Lösungsmittel fertig

Für eine vollständige und aktuelle Marktübersicht über den globalen Lösungsmittel-Markt hat Ceresana Research alle wesentlichen Daten gesammelt, ausgewertet und prägnant dargestellt. Die Studie beinhaltet u.a. umfassende Marktdaten, weltweite Trends und Innovationen, Hersteller und relevante Produkte. Daneben wurden die Rechtslage sowie wichtige Aspekte aus Umwelt und Gesundheit berücksichtigt. Dabei wurden auch die verschiedenen Anwendungsgebiete, wie beispielsweise Lacke und Farben sowie Klebstoffe, eingehend untersucht.
Die methodisch aufbereiteten Daten beruhen auf umfassender Sekundärmarktforschung sowie auf telefonischen und schriftlichen Befragungen mit Unternehmens- und Verbandsvertretern.
Die auftragsunabhängige Studie liefert einen ganzheitlichen Überblick über den globalen Lösungsmittel-Markt mit seiner Vielzahl von Einflussfaktoren. Neben der Darstellung der gegenwärtigen Marktsituation enthält die Arbeit auch verschiedene Produkt-, Länder- und Branchen-Prognosen. Der Report umfasst ca. 500 Seiten mit knapp 100 farbigen Abbildungen und Tabellen.
Die Marktstudie ist ab sofort in Englisch (UC-305E) und in Deutsch (UC-305D) bei CERESANA Research erhältlich.

[nach oben]

Ceresana erforscht Märkte

Er ist jung, hat seine Geschäftsidee erfolgreich realisiert und sich vor zwei Jahren im Technologiezentrum angesiedelt. Oliver Kutsch ist Geschäftsführer der Firma Ceresana, die sich auf die Erstellung von Marktstudien spezialisiert hat. Das in Konstanz ansässige, konzernunabhängige Unternehmen verfügt über drei Mitarbeiter, davon zwei freie. Oliver Kutschs Ziel ist es, sein Team bis Ende 2006 auf sieben Mitarbeiter zu erweitern.

Der 34-jährige diplomierte Kaufmann hat nach seinem Abitur am humanistischen Suso-Gymnasium in Mannheim Betriebswirtschaft studiert und im Anschluss daran drei Jahre lang in einem großen Industriekonzern gearbeitet. Dann wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit und widmete sich noch zu "Nürnberger Zeiten" der Herstellung und dem Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln, woher übrigens auch der Firmenname "Ceresana" herrührt. "Ceres ist die römische Göttin des Ackerbaus", erläutert Kutsch, und sana heißt gesund. Allerdings musste Kutsch rasch feststellen, dass der Markt auf diesem Gebiet bereits übersättigt war. "Zu jener Zeit habe ich schon Marktforschung betrieben und festgestellt, dass hier eine gewisse Marktlücke und ein lukrativer Bereich existiert, in dem man Fuß fassen kann." Seither hat sich Kutsch ganz auf die Marktforschung konzentriert. Von seiner ersten Geschäftsidee ist lediglich der Name geblieben. "Ich bin froh, dass ich umgestiegen bin", erklärt Oliver Kutsch nun im Nachhinein. "Der kleine Umweg war interessant und hilfreich, um das richtige Geschäftsmodell zu finden."

"Wir betreiben Marktforschung, führen für bestimmte Produkte, Branchen und Länder Analysen auf der Grundlage von Rohdaten durch, um Trends, Entwicklungen, Chancen und Risiken zu identifizieren und unseren Kunden Handlungsempfehlungen zu geben", fasst Kutsch seine Arbeit in aller Kürze zusammen. Die Rohdatenbeschaffung ist sehr aufwändig. Interviews, Fragebögen und ausführliche Recherchen, Kontakt zu Experten sowie Sekundärmarktforschung, das heißt Durcharbeitung bereits vorhandener Informationen, gehören zur zeitintensiven Arbeit. Diese Rohdaten werden methodisch bereitet, dann erfolgt Auswertung, Tendenzen- und Entwicklungsbeurteilung. "Aus einer riesigen Menge an Daten und Informationen leiten wir eine aussagekräftige Informationsgrundlage ab", erläutert Oliver Kutsch.

Ceresana hat sich auf die Branchen Chemie, Pharma, Biotechnologie, Nahrungsmittel und Kosmetik spezialisiert. Die Marktstudien, die der notwendigen Markttransparenz dienen, umfassen den Produktüberblick, deren Anwendungsgebiete, die ökologische Komponente, die Rechtslage in den verschiedenen Ländern sowie die weltweit tätigen Marktteilnehmer. "Wir sind ein Dienstleister für die Unternehmen und geben mit unserer ganzheitlichen und umfassenden Arbeit die Grundlage für richtige operative und strategische Entscheidungen", so Kutsch. Ihm macht die Arbeit Spaß, denn sie ist vielseitig, abwechslungsreich und anspruchsvoll.

"Wir sind weltweit für kleine und mittelständische Unternehmen, Konzerne, Institute und Lehrstühle der Hochschulen, öffentliche Institutionen, Vereine und Verbände tätig", so Kutsch. Dabei ist er nicht auf eine spezielle Region als Ansiedlungsort angewiesen. Zum Glück, denn Oliver Kutsch, der in Konstanz aufgewachsen ist, gefällt diese Stadt. Das Klima für Existenzgründer sei in Konstanz gut, zumal er im Technologiezentrum bestens aufgehoben ist. Zwei Büros mit etwa 50 Quadratmeter, dazu gute Büroausstattung - mehr braucht Oliver Kutsch nicht. "Ich bin glücklich über das, was ich aufgebaut habe, und der Erfolg gibt mir die Bestätigung", freut sich Kutsch, der unter anderem für die Firmen BASF und Degussa sowie für das Umweltbundesamt aus Berlin Marktstudien, beispielsweise zu den Themen "Komplexbildner" und "Weichmacher" erstellt hat. Ceresana erstellt Marktstudien zu aktuellen Themen, die den entsprechenden Firmen angeboten werden, sowie individuelle Studien nach speziellen Kundenauftrag. "Die Auftragslage ist gut", berichtet Kutsch. "Wir sind mit unserer Kunden- und Umsatzentwicklung sehr zufrieden."

[nach oben]

Pressemitteilung Marktstudie Weichmacher

Ceresana hat aktuelle Marktstudie über Weichmacher fertig gestellt

Weichmacher sind Chemikalien, die einer Vielzahl von Produkten, wie Kunststoffen, Kautschuk, Farben und Klebstoffen, zugemischt werden, um diese flexibel und elastisch zu machen. Weltweit werden jährlich über 5 Mio. Tonnen Weichmacher mit einem Gesamtwert von mehr als 7 Mrd. Euro für die verschiedenen Anwendungsgebiete eingesetzt.

Die gesamten Verbrauchs- und Produktionsmengen steigen weiterhin, jedoch in China und Indien weit überdurchschnittlich, während die Mengen in Europa und USA bis 2010 eher stagnieren. Daneben gibt es erhebliche mengenmäßige Verschiebungen zwischen den Weichmacher-Typen. Diese Entwicklungen hat Ceresana mit weiteren Unternehmensdaten, wie Produktionsmengen und Kapazitäten, dargestellt und zusammen mit Entwicklungsprognosen für Branchen, Produkte und Regionen erläutert.

Einige der verwendeten Weichmacher gelten als umwelt- bzw. gesundheitsgefährdend. So hat kürzlich die EU sechs Phthalat-Weichmacher für Spielzeug verboten. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat die Umwelt- und Gesundheitsaspekte sowie die Rechtslage zusammen mit einem Überblick über 150 Weichmacher und 200 Marktteilnehmer recherchiert, analysiert und prägnant aufgearbeitet.

Die objektive Datenerhebung erfolgte mittels umfangreicher Sekundärmarktforschung, Fragebögen und Interviews mit Experten aus Unternehmen, Behörden und Verbänden. Die auftragsunabhängige Studie liefert auf knapp 300 Seiten die bislang umfangreichste globale Markttransparenz für Weichmacher und ist ab sofort erhältlich.

[nach oben]

Erntereife Früchte der Forschung

Technologiemanager von Ceresana schlagen Brücke zwischen Forschung und Markteinsatz

Konstanz (iko) Die Geschäftsidee scheint simpel: An Instituten der Hochschulen wird geforscht, doch viele Ergebnisse werden nicht bis zur Marktreife weiterentwickelt. Das junge Konstanzer Unternehmen Ceresana von Oliver Kutsch (33) und seinen drei Partnern öffnet diese Schubladen und ermittelt die Marktreife einer Idee. Ihre kaufmännischen und technischen Kenntnisse erleichterten ihnen die Einschätzung, ob ein Forschungsergebnis auch Chancen auf dem Markt haben könnte: Technologietransfer, Marktstudien und Managementberatung sind die Gebiete, die das im Technologiezentrum angesiedelte Unternehmen anbietet.

Über ihr Netzwerk "tasten" die Mitarbeiter von Ceresana Forschungs- und Entwicklungs-abteilungen der Institute in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach neuen Ergebnissen ab und ermitteln die Möglichkeiten, diese Ideen zu vermarkten. In etlichen Fällen gelang diese Zusammenarbeit bereits. Die Institute überlassen dem Konstanzer Unternehmen die Lizenzerlöse, Vertriebsgewinne oder Patentrechte. "Sie sind eher an Publikationen interessiert", erklärt Oliver Kutsch die Gewichtung der Wissenschaftler.

Die eingetragene Personengesellschaft kann nur bei kleineren Projekten selbst die Finanzierung übernehmen. Üblicherweise helfen die Mitarbeiter dabei, Fördermöglichkeiten ausfindig zu machen oder Risikokapital von Venture Capital-Gesellschaften aufzutun.

Oliver Kutsch und seine Partner spüren Rückenwind für ihr Unternehmen, seit für die Wissenschaftler andere Geldquellen versiegen und ihre Institute gleichzeitig weniger am Erfolg einer Vermarktung partizipieren dürfen. Die Schubladen würden leichter geöffnet.

Interessant sei für die Wissenschaftler auch die Zusammenarbeit mit Ceresana, so der diplomierte Kaufmann und gebürtige Konstanzer Oliver Kutsch, weil über sein Unternehmen Kontakte zu anderen Instituten oder Lehrstühlen geknüpft werden könnten. Ceresana könne die Grenzen der Fachgebiete überwinden und Teilbereiche zusammenbringen.

[nach oben]

Pressemitteilung Marktstudie Komplexbildner

Ceresana erstellt aktuelle Marktstudie über Komplexbildner.

Der Komplexbildnermarkt im Spannungsfeld ökonomischer und ökologischer Interessen

Weltweit werden jährlich über eine Millionen Tonnen Komplexbildner und komplexbildende Stoffe in chemischen Prozessen eingesetzt, um zum Beispiel in Waschmitteln, bei der Papierbleiche oder in der Wasseraufbereitung störende Metalle zu binden. Für die Anbieter und Verwender der unterschiedlichen Komplexbildnertypen sind die technischen Eigenschaften und der Preis die entscheidungsrelevanten Größen. Problematisch sind jedoch die Folgen auf Umwelt und Gesundheit einiger Komplexbildner. Aus diesem Grund kam es bereits zu gesetzlichen Einschränkungen und Selbstverpflichtungen seitens der Industrie. In diesem Zusammenhang veranstaltet das Umweltbundesamt regelmäßig Komplexbildner-Fachgespräche, wie zuletzt am 18. November 04, in denen Vertreter der Industrie, (Umwelt-) Verbände und Ministerien bereits zum 17. Mal über aktuelle Entwicklungen mit dem Ziel der Reduktion der Gewässerbelastung diskutieren. Für eine umfassende Markttransparenz hat Ceresana u. a. Ökologie, Rechtslage unter Einbezug von REACH, Hersteller und Verwender sowie Produkte, deren technische Eigenschaften und Anwendungsgebiete eingehend untersucht. Dabei wurden insbesondere innovative Produkte betrachtet, deren Wirksamkeit sowie biologische Abbaubarkeit hoch sind. Die objektive Datenerhebung erfolgte mittels umfangreicher Sekundärmarktforschung, Fragebögen und Interviews mit Experten aus Unternehmen, Behörden und Verbänden. Aufbauend auf der Marktanalyse erstellte das Marktforschungsunternehmen Ceresana verschiedene mittel- und langfristige Entwicklungsszenarien. Die auftragsunabhängige Marktstudie umfasst über 100 Seiten mit über 20 größtenteils farbigen Abbildungen und ist ab Jan 05 erhältlich.

[nach oben]

© 2002-2008 Ceresana Research; alle Rechte vorbehalten

Broschüre (1MB)

Broschüre (1MB)

Weitere Studien:

Flammschutzmittel
Lösungsmittel
Weichmacher
Komplexbildner

Broschüre (1MB)

Broschüre (1MB)